Die Sage um Rittersmann Fleno • Suscipiat ad Flenopolis


1. Kapitel ” Auf den Fährten von Ritter Fleno “

Wir befinden uns im Hochmittelalter, eine Zeit in der Siedlungen und Handel entstanden. An den Ufern der Förde,Seal of Fleno • Golden • Vectigalia Exigere • Flensburgensis geschützt in Winkeln und Buchten siedelten sich Menschen an. Sie bauten Häuser aus Steinen, Lehm, Holz und Schilf. Einfache Bauern waren Sie und lebten vom Fischfang, dem Anbau von Gemüse, Getreide, Obst und der Viehzucht. Ritter waren hochangesehene Persönlichkeiten, tapfere Edelmänner von Adel, und so manch heldenhafte Erzählungen über einen Ritter, haben nicht nur Kinder am abendlichen Lagerfeuer begeistern können. Erzählungen wurden im Hochmittelalter mündlich überliefert, es gab im Grunde nichts anderes. DIe einfachen und armen Menschen, konnten in der Regel, weder lesen noch schreiben und der Buchdruck sollte noch auf sich warten lassen,… deshalb fangen ab hier unzählige Sagen an. Und eine der beliebtesten, schien den Flensburgern, Siedlern ꒰ auch Durchreisende ganz besonders ins Gedächnis eingegangen zu sein. Nähmlich die von einem Rittersmann Namens Fleno ( Flenone ), der so oft ” erwähnt ” und seine Sage im Bezug mit der Entstehung von Flensburg von Mund zu Mund weiter getragen wurde. Vielleicht war seine Geschichte, bei der einen oder anderen Erzählung sehr spannend gehalten worden. Selbst davon weiss natürlich niemand. Eins und ganz sicher war man als Bewohner an der Wik und der Förde rundum der Sage von Fleno besonders Stolz, nähmlich der Heimat von Fleno, den immerhin war es ja eine schöne, aufstrebende und am Wasser und von Bächen gezäumter Ort, in der man lebte. Vielleicht in etwa so wie im Auenland ;-). Aber nun tauschen wir Popkorn gegen Stockbrot aus und machen es uns vorerst einmal am Lagerfeuer gemütlich … 😉

Mit es war einmal eine Burg, kann man die Sage von Ritter Fleno nicht beginnen, aber eine Burg oder einen Turm, soll es gegeben haben, die dicht am Wasser errichte wurde, um einen guten Übersicht über das Treiben rundum der Anlage im Auge zu haben. Welche Aufgabe hatte Fleno und von wo kam er? Auf diese Frage gibt es eine Antwort, versetzt man sich mit der Geschichte, der Kirche, dem Handel und deren Gilden, den Interessen und Gegebenheiten der Region auseinander dann landet man vorerst im Jahr 1100 (Elfhundert). Fortsetzung folgt!

Edelmann ꒰ Ritter Fleno. Erwähnung in folgenden Bücherquellen div. Bibliotheken:

• Der Königen in Dännemark Leben, Regierung und Absterben, Johann Hofmann von 1685 s. Seite 334
• Allgemeines historisches Lexicon Band 2, Johannes-Franciscus Buddeus von 1730 s. Seite 364 / 365
• Bemerkungen über die Entstehung und älteste Geschichte Flensburgs vom Pastor Jensen zu Gelting.
Neues staatsbürgerliches Magazin von 1834 Herausgeber: Dr. Niels. Falck. s. Seite 788 XIX. (19.)

Flenopolis; Flensburgum; cf. Pontan. Descpt. Dan. Danckwerth Chorogr. Cimbr. Beier. de Orig. et Increcm. Flenopoleos; Moller. Introd ad Hist. Cherson. Cimbr.; Krantz. X. Sax. с. 30; VIII. Dan. c. 12. 16.; Chron. Selavic. ann. 1427. 1431. ; dän. St. Flensburg, Hptst. Schleswig, am Flensburger Wyk. Flensburgum; i.q. Flenopolis.


༺ ME FLENO FTRUXIT VICINO IN LITTORE PONTI
NOTA FATIS NON EFT CUJUS ORIGO VIRI. ༻

• Flensburgum • Flenopoleos • Flenopolis • Flensburgensis • Flenoburg • Flensborg • Flensaaburgh • Flensaeburch •

Das Archiv der Stadt Flensburg. 1. Die Bestände, 2. Urkundenregesten, 3. Die Flensburgensien, Erich Graber


Auszug aus “ Der Königen in Dännemark ” von 1685 Seite 334 Quelle: google.de Bücher / Google Books.Österreichische Nationalbibliothek

Es hat aber die Stadt Flensburg, von den Gelehrten Flenopolis genannt, den Namen von ihrem Erbauer Flenone, einem von Adel, welcher an diesen Ort etliche Fischer und Baurenhäuslein, so ihme den Tribut gegeben, und haben das Schloß Flensburg gehabt, von dessen Ankunft aber und Geschichten man nichts bei den historien Schreibern findet, wie diese Vers ausweisen:

Quellen und Leseempfehlung: Erwähnung Ritter Fleno im ” Allgemeines historisches Lexicon ” von Johannes-Franciscus Buddeus im Abschnitt Flensburg (erster Teil A -L ) Leipzig, Thomas Fritschens sel. Erben, 1730
Link zum Lexikon bei Google aus der Kaiserliche • Königliche Hofbibliothek Wien ( Nationalbibliothek Österreich )

Neues staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg • Herausgeber: Dr. Niels. Falck, Statsrath, ordentlichem Professor der Rechte, Ordinarius im Sprachscollegium, Ritter des Dannebrogordens, undeiniger gelehrten Gesellschaften Mitglied. Zweiter Band Schleswig, 1834. Gedruckt und verlegt im königlichem Taubstummen Institut.

Dort wird u.a. die Herkunft von Ritter Fleno der Ortschaft Leck in Schlewig-Holstein zugeschrieben. Ab der Seite 788 zu Lesen bei XIX. (19) einige Bemerkungen über die Entstehung und älteste Geschichte Flensburgs vom Pastor Jensen zu Gelting. Neues staatsbürgerliches Magazin

Das Buch Flensburg Früher und jetzt: historischetopographische Bilder aus Vorzeit und Gegenwart aus em Jahr 1884 mit 406 Seiten A.C.C. Holdt Huwald
Deutsche Digitale Bibliothek


Eine kurze Beschreibung von Flensburg in einem altertümlichen Lexion

Lesenswert: DIE ST. JOHANNIS KIRCHE – RITTER FLENO- DIE STADT FLENSBURG – UND DIE ST. KNUDSGILDE von
Küster: Janne Thomassen
Dieser Vortrag kann zum Lesen auch heruntergladen werden. Die PDF Dateien in dänisch und deutscher Sprache.

Der kleine Fleno-Park und DER FLENSBURGER DAMMHOF UND RITTER FLENO BEI WIKIPEDIA: DAMMHOFAREAL
Flensburgs Ursprung bei www.slesvigland.dk
Ritter Fleno bei Marsch & Förde
Ritter Fleno bei Flensburg Online
Stadt Flensburg / Stadt Geschichte
Stadtarchiv Flensburg
Flensburger Stadtbefestigung

Knud Lavard, auch Knut Laward

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.